| Pedro Lopez Monsalve | Ecuador | 1980 | 300 Morde |
| Harold Shipman | Großbritannien | 2002 | 215 Morde |
| Luis Alfredo Garavito | Kolumbien | 2000 | 189 Morde |
| Javed Iqbal | Pakistan | 2000 | 100 Morde |
| Andrei Tschilkatilo | Russland | 1994 | 52 Morde |
| Antoli Onoprijenko | Ukraine | 1998 | 52 Morde |
| Moses Sithole | Südafrika | 1997 | 38 Morde |
| John Wayne Gacy | USA | 1994 | 33 Morde |
| Marcel Petlot | Frankreich | 1946 |
24 Morde |
| Thierry Paulin | Frankreich | 1987 | 21 Morde |
| Jeffrey Dahmer |
USA |
1994 | 17 Morde |
| Donato Bilancia | Italien | 2000 | 17 Morde |
| Dennis Nilson | Großbritannien | 1983 | 15 Morde |
| Frederick West | Großbritannien | 1995 | 12 Morde |
| Rosemary West | Großbritannien | 1995 | 10 Morde |
Naja um die Liste meiner kömischen Hobbies zu erweitern, hab ich extra mal ne Seite über Massenmörder gemacht. Viele werden mich sicherlich deswegen als verrückt bezeichnen. Aber was solls, vielleicht sind sie diejenigen die krank sind weil sie mich als komisch, verrückt und sonst was bezeichenen. Vielleicht bin ja ich der normalste Mensch auf dieser Welt und alle um mich rum sind geisteskrank hehe. Hm geiler Einfall irgendwie, gleich macht einem, dass Leben 10x mehr Spaß J . Naja aber nun mal zur Sache.
Warum interessiere ich mich für Serienmörder?
Es gibt eine Menge Gründe zumindest für mich, warum man sich für dieses Phänomen interessieren kann. Der erste und größte ist sicherlich der, dass es sich einfach nicht um dumme Menschen handelt, so wie früher immer angenommen. Massenmörder sind geniale meist hochintelligente Menschen. Schon allein wie es ein Mensch schafft, z. B. 215 Morde wie Dr. Harold Shipman (zur Zeit bekannt aus den Medien) zu begehen und das so, dass es 27 Jahre keiner blickt. Ich sage immer ich wär ned mal fähig einen Menschen zu töten (was auch gut ist) und dann vor allem auch noch so, dass mir keiner auf die Spuren kommt. Massenmörder gibt es schon sehr sehr lange, immer wieder durchstreifen ihre blutigen Taten die Geschichte der Menschheit, sogar in Deutschland gab es mehr oder weniger bekannte Serienmörder (z. B. Fritz Haarmann, 1924).
Nicht alle Serienmörder sind krank, die meisten sind das Produkt ihrer Erziehung und ihrer Umwelt, sie sind zu einem Teufel in Menschengestalt erzogen worden. Vielen fällt es sehr schwer für einen solchen abartigen Menschen Verständnis zu zeigen, oder sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Viel mehr Menschen müssten sich mit der Entstehung Gewalt befassen um endlich einzusehen, dass Kinder die künftige Gesellschaft bilden und dass unser Handeln weitaus mehr Einfluss auf ihre Persönlichkeitsentwicklung hat als wir uns eingestehen wollen. Natürlich muss ich dazu sagen nichts auf der Welt rechtfertigt die grausamen Taten der Massenmörder, denn die meisten handeln bei vollen Bewusstsein über Recht und Unrecht und deswegen müssen sie auch einer gerechten Strafe zugeführt werden.
Viele von diesen Mordsüchtigen handeln aus dem Motiv, Geborgenheit zu finden und jemanden ganz für sich allein zu haben und Macht auf ihn auszuüben. Dieser Mangel an Geborgenheit oder an fehlendem Verständnis von der Umwelt, ist meist durch eine dramatische Kindheit in einem verdorbenen Elternhaus entstanden und ist nie wieder gut zu machen. Psychatrische Behandlungen zeigen oft keinen Erfolg, weil die Täter sich selber nicht eingestehen ein Problem mit sich selbst und ihrer Umwelt zu haben. Wo keine Einsicht herrscht, kann auch nichts bewegt oder gebessert werden.
Begib dich nun auf die Reise ins Dunkel und hoffe, zu den glücklichen zu gehören, die von dort wieder zurückkehren.

Jack the Ripper (6 Morde)
Der wohl bekannteste Massenmörder ist ganz klar Jack the Ripper. Er trieb 1888 im Londoner East End sein Unwesen. Er schaffte es immerhin 3 Monate unentdeckt die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen. Jack hatte es damals auf Prostituierte abgesehen, die er ermordete und anschließend verstümmelte. Seine Morde beging er zwischen dem 6. August und dem 9 November stets in der Nacht zwischen 23 und 4 Uhr. Auch die Verstärkung der Polizeistreifen, brachte nichts denn Jack konnte den Beamten wegen den engen und verwinkelten Gewirrs an Gassen dennoch entkommen. So genlang es ihm 6 unschuldige Frauen zu töten. Man kam dann durch gerichtsmedizinische Untersuchungen der Leichen auf folgende Erkenntnisse: Der Täter muss medizinische Kenntnisse oder chirurgische Fähigkeiten besitzen, da er bei einigen Leichen die Organe des Unterleibs ohne eines davon zu verletzten herausgetrennt hatte. Die Schnittführung deutete darauf hin, dass der Täter Linkshänder sein muss. Sein „Ritual“ war immer dasselbe, er lauerte den Frauen auf, durchschnitt ihren Hals und schlitze dann ihren Unterleib auf und sezierte sie teilweise regelrecht.
Hm das alles is völliger Unsinn hab ich bis vor kurzem auch noch geglaubt nuja aber die wahre Jack the Ripper Geschichte folgt in Kürze.

Walter R. Sickert alias Jack the Ripper (diese Theorie ist bis heute nicht bewiesen, aber es sprechen einige Indizien gegen ihn)
Dr. Harold Shipman (über 200 Morde)
Ganz aktuell ist die Geschichte des so genannten „Dr. Death“ alias Dr. Harold Shipman Allgemeinarzt aus London der 2000 wegen 15 Mordfällen zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Dadurch dass im Januar 2000 viele Angehörige anderer verstorbener Patienten von Shipman auf Aufklärung der Todesursache ihrer Verwandten drangen, kam die Wahrheit endgültig ans Tageslicht. In seiner Vergangenheit wurde Shipman 1975 wegen Medikamentenmissbrauch (Schmerzmittel Pedithin) zu 600 Pfund Geldstrafe verurteilt und durfte dann 1977 seine Tätigkeit als Arzt wieder aufnehmen. Dannach bunkerte er daheim genug Morphium um ca. 360 Menschen töten zu können. In den 27 Jahren in denen er unentdeckt vorgehen konnte, tötete er um die 215 Menschen mit einer Überdosis Morphium.
171 seiner Opfer waren ältere, allein stehende Damen, da es bei ihnen selten Nachfragen gab. Als Todesursache stellte der Arzt immer Herzversagen fest, in weiteren 45 Mordfällen wird er auch als Täter verdächtigt, aber derzeit liegen darüber keine Beweise vor. Als Auslöser dieser Taten kommt vielleicht sein verstörtes Verhältnis zu Frauen in Frage, das durch seine Mutter die mit 43 Jahren an Krebs starb und mit vielen Morphiumspritzen behandelt wurde entstanden sein könnte. Große Mühe gab er sich am Ende dennoch nicht mehr seine Taten bestmöglich zu vertuschen, wahrscheinlich war ihm bewusst geworden, dass er nicht mehr mit dem Töten aufhören kann.
Dayton Leroy Rogers
(Der Molalla Forrest Killer)
Dayton Rogers geboren am 30.09.1953 im Bundesstaat Idaho, fiel bereits in seiner Jugend wegen Angriffen auf junge Frauen auf. Er wurde sogar zu 10 Jahren Haft wegen Körperverletzung sowie Vergewaltigung verurteilt aus der er aber bereits nach 6 Jahren entlassen wurde.
Die Gründe für seine Taten scheinen offensichtlich, als Kind wurde er sehr oft von seinem Vater verprügelt und durch die vielen Umzüge der Familie konnte Dayton nie richtige Freundschaften aufbauen. Die Folge dessen waren, schlechte Noten, sowie eine Jugendstrafe, weil er damals auf Autoscheiben mit einen Kleinkalibergewehr schoss.
1972 bereits nach dem er die Schule abgebrochen hatte und nun als Anstreicher arbeitete, heiratete er in Oregon eine ebenfalls 16-jährige. Am 25.08.1972 begann er seine erste Straftat, er griff damals eine 15-jährige mit einem Messer an und wurde darauf zu einer 4-jährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Ein halbes Jahr später vergewaltigte und misshandelte er zwei junge Mädchen die seine Frau und er aufgenommen hatten. 1973 griff er nun wieder die beiden Mädchen an, aber diesmal schlug er ihnen mit einer Bierflasche mehrmals auf die Köpfe. Rogers floh wurde aber kurz darauf gefasst und in einen psychiatrische Klink eingewiesen. Nach seiner dortigen Entlassung, hatte seine Frau die Scheidung eingereicht und Rogers heiratete 1974 erneut. 1975 sowie 1976 vergewaltigte er wiederum 2 Mädchen, welche er aber am Leben ließ. Genauere Recherchen und Zeugenaussagen seiner Opfer konnte man ihm dann noch zwei weitere Gewaltverbrechen nachweisen und er wurde so am 27.08.1976 zu 10 Jahren Haft verurteilt. Obwohl er als besonders gewalttätig galt, war er 1982 wieder ein freier Mann der nun wieder auf Opfersuche gehen konnte. Diesmal steigerten sich seine Verbrechen. Am 31.08.1987 fand ein Jäger im Molalla Forst eine verweste Frauenleiche. Bei genaueren Untersuchungen des Waldstückes wurden weitere 7 Leichen gefunden. Den Opfern wurden oft die Füsse abgetrennt und neben oder unter den Körper gelegt, sowie der komplette Oberkörper aufgeschnitten. Außerdem wiesen alle Leichen Spuren von extremer Folterung auf. Dayton Leroy Rogers wurde aufgrund von einigen schlagfesten Beweisen als Mörder überführt.
Dayton Leroy Rogers wartet im Moment in Oregon auf seine Hinrichtung durch die Giftspritze, er wurde wegen 6 Morden zum Tode verurteilt

John Wayne Gacy 
(Pogo the Clown)
Angefangen hatte seine Mordserie bereits im Januar 1972 und nach dem Auszug seiner Frau im Jahre 1976 eskalierten seine Morde. Im Schnitt brachte er nun jeden Monat einen Mann um. So vergewaltigte, folterte und tötete er insgesamt 33 Jugendliche in seinem Haus in einem Vorort von Chicago. Er zögerte die Morde hinaus um so seinen Opfern Qualen zufügen und sie vergewaltigen zu können. 29 Leichen verscharrte er unter seinem Haus und übergoss sie mit Beton, 4 weitere warf er in einen Fluss. Unglaublich scheint, dass weder seine Frau noch seine Nachbarn sich trotz des starken Verwesungsgeruches Gedanken machten.
Gacy wurde am 10.05.1994 in Joliet/Illinois durch eine Giftinjektion hingerichtet.
Ed Mc Gein

Ed Mc Gein wurde wegen zwei Morden angeklagt, aber warscheinlich hat er noch mehr Frauen getötet. Er begann seine kriminelle Karriere als Grabschänder und löste damals den Leichen die Haut ab, gerbte sie und zog sie sich über. Aus dem Drang heraus als Frau leben zu können, wollte sich Mc Gein einen Anzug aus Frauenhaut schneidern, da zu damaliger Zeit eine Geschlechtsumwandlung noch fast nicht möglich war. Da er dafür mehr Leichen benötigte fing er zu töten an. Polizeifotos zeigen nackte kopflose Frauenleichen die verkehrt herum augeschlitzt aufgehängt wurden, abgetrennte Köpfe auf einem Tisch und sonstige Leichenteile. Im Januar 1958 wurde er für geisteskrank erklärt und somit zu einer lebenslangen psychiatrischen Haft verurteilt.
1984 starb er im Alter von 77 Jahren in einer geschlossenen Anstalt in Mendota an Altersschwäche.

Theodore Robert Bundy
Ted Bundy wurde der populärste Mörder seiner Zeit, was wahrscheinlich an seinem blendenden Aussehen, sowie seiner Redegewandtheit lag. Seine erste Blutttat begann er 1974 in Seattle. Er tötete in den darauf folgenden 7 Monaten 7 Frauen. Auch wenn ihm die Polizei auf den Fersen war konnte er auf seinem Weg von Salt Lake City nach Colorado immerhin 5 weitere Frauen töten. 1976 wurde er gefasst und 1977 wegen Mordes angeklagt. Er konnte aber wegen unglücklichen Umständen noch vor dem Prozess fliehen. Dannach wurde er wieder gefasst und konnte im Dezember 1977 zum zweiten Mal die Flucht ergreifen. So zog er weiter nach Florida und so weitere 3 Opfer tötete.
Er war ein sehr brutaler, sadistischer und perverser Mörder. Wegen seiner Redegewandtheit fiel es ihm nicht schwer, Mädchen und junge Frauen an einen abseits gelegenen Ort zu locken. Dort schlug er sie mit einem Brecheisen nieder und verging sich an den bewusstlosen Opfern auf grausamste Weise. Danach erwürgte er seine Opfer und transportierte sie oft über hunderte von Meilen ehe er sie zerstückelte und irgendwo zurückließ. Im Januar 1978 wurde ihm dann endgültig der Prozess gemacht und er wurde wegen 3 Morden zum Tode verurteilt.
Theodore Robert Bundy starb am Morgen des 24.01.1989 auf dem elektrischen Stuhl in Florida.

Edmund Emil Kemper
(Coed-Killer)
Wie auch bei so vielen anderen Serientätern, entstand Kempers Hass auf Frauen wahrscheinlich bereits ihn seiner Jugend. Mit 10 Jahren war er bereits ein Riese für sein Alter und seine Mutter dachte er würde sich an seiner Schwester Susan vergreifen und sperrte Kemper deshalb oft in den fensterlosen Kellerraum. Die Tatsache ohne triftigen Grund eingesperrt zu werden ließ seinen Hass auf seine Mutter und seine Schwester wachsen und seine mörderischen Phantasien aufblühen. Seine Mutter schicke ihn deshalb auch oft zu seinen Großeltern die er dann im Alter von 15 Jahren mit einem Gewehr Kaliber 22 erschoss und auf ihre Leichen mit einem Küchenmesser einstach. Auf Grund dieser Tat wurde er in eine Anstalt eingeliefert in der er bis zu seinem 21 Lebensjahr blieb.
Inzwischen war Kemper 2 m groß und wog 150kg. Am 07.05.1972 erstach er zwei Schülerinnen des Fresno College, die er im Haus seiner Mutter photographierte, sezierte und anschließend mit einigen ihrer Organen spielte. Die Leichenteile packte er in Plastiktüten und vergrub sie in den Bergen. Ihre Köpfe warf er in eine tiefe Schlucht neben der Straße.
Am 14.09.1972 erstickte er ein 15 jähriges Mädchen, verging sich an ihrer Leiche und sezierte sie wieder im Haus seiner Mutter. Da zu der Zeit auch John Linley Franzier und Henry Mullin in Santa Cruz mordeten, hatte die Polizei alle Hände voll zu tun.
Am 09.01.1973 entführte er eine Studentin die er dann mit seiner Waffe tötete. Auch sie brachte er wieder ins Haus seiner Mutter, verging sich an der Leiche, sezierte sie in der Badewanne, tütete die Leichenteile ein und warf sie bei Carmel über die Klippen ins Meer.
Im darauf folgenden Monat tötete er wieder zwei junge Frauen, bei denen er dasselbe Ritual vollzog auch sie wurden zerstückelt in der Nähe von San Francisco gefunden.
Am Osterwochenende machte er dann seine wirklichen Wünsche war. Er erschlug seine schlafende Mutter mit einem Hammer, schnitt ihr den Kehlkopf heraus und warf diesen in den Müllschlucker. Seine Begründung dafür lautete, seine Mutter hätte ihn sein Leben lang genervt und angeschrieen. Doch als er den Müllschlucker einschaltete, warf ihm dieser den blutigen Kehlkopf wieder entgegen und er meinte darauf nur, dass sie ihn sogar tot noch nerven würde. Eine Mutter seiner Freundin die überraschend zu Besuch kam musste diesen auch teuer bezahlen. Diese schlug er mit einem Knüppel nieder und hackte ihr anschließend den Kopf ab. Am Ostersonntagmorgen gestand er schließlich alles der Polizei und outete sich als Coed-Killer.
Kemper wurde wegen achtfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt die er im Gefängnis von Vacaville absitzt.
Steven B. Penell
(1-40 Killer)
Als mehrere Leichen von Prostituierten entlang der Highways 13 und 40 mit eingeschlagenem Schädel gefunden wurden, musste die Polizei damals von einem Serienverbrechen ausgehen. Steven B. Penell der ortskundig war, versteckte die Leichen dementsprechend gut. Meist ging es ihm nur darum seinen Opfern Schmerzen zuzufügen, dies tat er meist indem er ihre Brüste verunstaltete, sie an Händen und Füssen fesselte, sie mit einem Messer schnitt, sie auspeitschte oder mit einem Hammer quälte. Er führte seine Morde immer in einem eigens für diese Vergewaltigungen umgebauten Van durch. Die Polizei konnte Penell nur aufgrund weiblicher Polizisten die sich entlang der Highways als Prostituierte ausgaben entlarven und in schließlich 1989 vor Gericht bringen.
Steven B. Penell wurde am 14.03.1992 im Staate Delaware durch die Giftspritze hingerichtet.

Tschikatilo wurde 1936 in den Wirren des 2ten Weltkriegs in der früheren UdSSR geboren. Schon in dieser Zeit prägten ihn einige Dinge, wie z. B. dass sein Bruder von hungernden Menschen nach dem sie ihn umgebracht hatten verspeist wurde, sowie der qualvolle Tod seines Vaters der an Tuberkulose starb. Im Dezember 1979 beging Tschikatilo dann seinen ersten Mord. Er verschleppte ein neunjähriges Mädchen, versuchte erfolglos sie zu vergewaltigen und erstach sie danach. Ihre Leiche warf er in einen nahe gelegenen Fluss. Aus Angst überführt zu worden, gönnte sich Tschikatilo dann eine 2jährige Pause und verübte in dieser Zeit keinen Mord. Er suchte sich seine Opfer immer genau aus, fremde, schwache und alleinreisende Frauen, sowie Kinder suchte er auf Bahnhöfen und in Vorortzügen. Diese lockte er mit leeren Versprechungen in ein nahe gelegenes Waldstück, erstach sie und verstümmelte sie anschließend grausam. Wegen seines Jobs als Materialbeschaffer kam er bis in die Vororte Moskaus und seine blutige Spur breitete sich so immer weiter aus. Am 06.11.1990 wurde er dann endlich überführt. Er fiel einem Ermittler auf, weil er angeblich mit einer Aktentasche Pilze gesammelt hatte. In Gefangenschaft gestand Tschikatilo dann Schluss endlich alles, er führte die Polizeibeamten an Tatorte und konnte sich bis auf das kleinste Detail an die Morde erinnern. 1994 wurde Andrej Tschikatilo wegen 52fachen Mordes zum Tode verurteilt. Dennoch bezweifeln die Fahnder, dass es sich um wirklich nur 52 Morde handelte. Sie rechnen damit dass er um die 65 – 88 Morde in seinem Leben begangen hat.

Jeffrey Lionel Dahmer
Der 1960 in Milwaukee geborene Jeffrey Lionel Dahmer, war bereits in seiner Jugend intelligent, lebte aber sein Potential nicht aus. Mit 16 wurde er dann alkoholabhängig, interessierte sich für Chemie, quälte Tiere und tötete sie anschließend um ihre Knochen aufzubewahren. Den ersten Mord seines Lebens beging er 1978 kurz vor der Scheidung seiner Eltern. Bei diesem Mord ist bemerkenswert wie Dahmer die Leiche „entsorgte“. Den Mann den er als Anhalter mitnahm, zerstückelte er nach dessen Tod, löste seine Knochen mit Hilfe von Säure vom Fleisch und zertrümmerte diese anschließend mit einem Hammer. Diese kleinen Splitter vergrub er dann im Garten. Er entwickelte in den Jahren eine Routine und immer mehr Menschen mussten in einem Jahr sterben. Anfangs tötete er nur einen Menschen in einem Jahr, 1991 hingegen war er schon bei 8 Mordopfern in einem Jahr gelandet. Dahmer galt als Kannibale, er aß menschliches Fleisch und trank Blut. Kurz vor seiner Überführung fanden Polizeibeamte eine Metzgermesser und Plaroids von toten, verstümmelten Männern in seiner Wohnung. Bei der genaueren Untersuchung der Wohnung fand man schließlich einen menschlichen Kopf im Kühlschrank, abgehackte Hände in einem Kochtopf, 3 Köpfe in der Gefriertruhe, fünf Totenschädel, sowie ein Fass, welches mit Chemikalien gefüllt war und die Reste von 3 Körpern barg. Insgesamt tötete Dahmer 17 Menschen, dafür wurde er zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Nach 2 Jahren Haft wurde er aber dann von einem Mithäftling mit einem Besenstiel erschlagen. Erschreckend ist nur die Tatsache, dass es Jeffrey Lionel Dahmer schaffte 10 Jahre lang unentdeckt zu morden.
Robert Hansen
Die Mordserie des Robert Hansen aus Anchorage (Alaska) begann im Jahre 1980. Die Leichen seiner Opfer überwiegend Prostituierte verscharrte er meist in Wäldern. Anfangs erstach er seine Opfer, später dann erschoss er sie mit einer „223 Ruger X Mini -14“ einem besonderfähigen Jagdgewehr. Sein erstes Opfer eine 17-jährige Prostituierte entkam nachdem sie Hansen, gefesselt zu seinem Haus brachte, dort vergewaltigte und ihr unerträgliche Schmerzen zufügte. Sein erstes Mordopfer verscharrte Hansen nachdem er sie erstochen hatte. Noch im selben Jahr wurde eine zweite Leiche in einer Kiesgrube gefunden, des weiteren wurden in den darauf folgenden Jahren 3 weitere Leichen gefunden. Schließlich konnte er dann 1984 wegen Zeugenaussagen und weiteren Beweisen überführt werden. Er gestand vier Morde, eine Vergewaltigung sowie verschiedene Diebstähle und wurde deswegen zu 499 Jahren Haft verurteilt.
Howard Arthur Allen 
Der 1950 geborene Howard Allen drang Alter von 24 Jahren in der Nähe von Indianapolis in das Haus des 85jährigen Opal Cooper ein und erschlug diese. Für diese Tat wurde er zu 21 Jahren Haft verurteilt. Die Haftanstalt verließ er bereits im Jahre 1985 auf Bewährung. Er kehrte nach Indianapolis zurück und arbeitete dann in einer Auto-Waschstraße um dann am 18.05. 1987 sein zweites Opfer eine 73 Jahre alte Frau fast bis zum Tode zu würgen und zu schlagen. Nur zwei Tage später erlag Laverne Hale (87) nach derselben Attacke ihren Verletzungen. Auffällig an Howard Arthur Allen ist, dass er immer ältere Menschen in der Nähe seiner Heimatstadt Indianapolis überfiel und anschließend tötete. Am 2. Juni dann wollte er die Wohnung eines älteren Mannes ausrauben und diesen anschließend ermorden. Der jedoch befand sich zur Tatzeit nicht in seiner Wohnung und ihm entging deshalb dieses grauenhafte Schicksal. Aus lauter Wut steckte Allen anschließend das Haus des Mannes in Brand. Am 14. Juli sollte es dann aber endlich wieder klappen, er ermordete Ernestine Griffin (73) mit einem 25 cm langen Fleischermesser. Diese Vorfälle endeten am 4.August 1987 mit der Verhaftung Howard Allens. Angeklagt wegen Einbruchs, schwerer Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Brandstiftung und des Mordes an Ernestine Griffin wurde 1988 seine 88jährige Haftstrafe zur Todesstrafe umgewandelt. Zurzeit wartet Allen im Todestrakt des Staatsgefängnisses Indiana auf seine Exekution.
Amy Archer-Gilligan
Amy Archer wurde 1873 in Neuengland geboren und heiaratete im Alter von 20 Jahren James Archer mit dem sie 1898 ein Kind namens Mary hatte. 1901 eröffnete sie ohne jegliche Qualifikationen zu besitzen ein Pflegeheim für alte Menschen. Das sie dann 1907 schloß und wiederum ein Pflegeheim im nahegelegenen Windsor eröffnete. Trotz ihrer mangelnden Erfahrung gab es dennoch keine beschwerden über Amy Archer. Bis 1910 gab es eigentlich keine Auffälligkeiten im „Archer Heim für Alte und Gebrechliche“. Im selben Jahr starb allerdings ihr Mann, dessen Todesursache aber als natürlich galt und so kein großes Aufsehen darum gemacht wurde. Sie heiratete im Jahre 1913 dann zum 2ten Mal, diesmal Michael Gilligan, dieser starb aber bereits nach 12 Monaten Ehe, was doch etwas verdächtig wirkte. Dazu kam dass in den Jahren 1911 – 1916 48 Todesfälle in dem nur mit 14 Betten ausgestatteten Heim zu verzeichnen waren. Auffällig war auch, dass Amy Archer nur Patienten aufnahm die im Voraus 1000$ für die lebenslange Pflege zahlen konnten. Auf Verdacht von Verwandten einer Verstorbenen hin, schmuggelten sich dann verdeckte Ermittler ins Heim ein und machten schauderhafte Entdeckungen. Um die Lebenszeit der Patienten zu verkürzen half „Schwester“ Amy mit Gift oder Polster nach. So konnte sich mit wenig Aufwand die 1000$ kassieren. Bei einer nachträglichen Obduktion stellte sich u. a. heraus dass sie Gilligan mit Gift ermordete und man konnte ihr immerhin 6 Morde nachweisen. 1917 wurde sie dann zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt und 1923 schließlich in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen in der sie 1962 im Alter von 89 Jahren verstarb.


Sascha Alexander Spesiwtesw (19 Morde)
Das erste Mordopfer:
Sascha Aleksander Spesiwtsew wurde immer als Einzelgänger beschrieben. Der sich lieber verkroch anstatt am öffentlichen Leben teilzunhemen. Seine Mutter und seine Schwestern hatten zu dieser Zeit beide eine Anstellung beim Gericht, die sich bald als nützlich erweisen sollte. Sascha ermordete seine damalige 16jährige Verlobte in der eigenen Wohnung. Wenig später wurde die Leiche dann von der Polizei aus der Wohnung geschafft, wo die Leiche im endefekt abgeblieben ist, ist bis heute noch ungeklärt. Man vermutet, dass die Mutter damals wegen ihrer Anstellung beim Gericht, durch Bestechung die Vertuschung des Mordes erreichen konnte. Weiterhin wird vermutet, dass der Mord mehr oder weniger ein Unfall war und sie bei einem möglichen Streit mal wieder von ihm verprügelt wurde und dabei unglücklich gestürzt ist.
Sommer 1996
Es war ein sonniger Nachmittag in der kleinen Stadt Nowokusnezk, die Frauen waren wie immer damit beschäftigt ihre Wollteppiche am Fluss zu waschen. Als sie plötzlich einen grausamen Fund machten. Sie entdeckten im Fluss schwimmende mit Haufetzen bedeckte Knochen. Anfangs dachten sie, diese Knochen stammen bestimmt von Tieren, doch dieser Verdacht wurde durch grausame Weise vernichtet. Eine der Frauen entdeckte einen im Kopf schwimmenden Frauenkopf. Wie in Panik holten die Frauen die Polizei die dann versuchte mit Keschern alle Leichenteile aus dem Fluss zu bergen. Die gefundenen Leichenteile stammten von insgesamt 16 Personen, die weiblichen Geschlechts und alle unter 16 Jahren waren. Nach einigen Monaten wird dieser Fall ungeklärt zu den Akten gelegt und verschwindet langsam aber sicher aus den Köpfen der Bevölkerung. Auffällig ist zu dieser Zeit nur, dass zwei Frauen, Angestellte bei Gericht sich jeden Tag bis aufs genauste über den Fall und die Ermittlungen dazu informieren, obwohl beide nicht das geringste damit zu tun haben.
November 1996
In der „Straße der Pioniere“ fällt in einem Mietshaus wegen eines Rohrbruches der bereits das gesamte Treppenhaus überflutet hat die Heizung aus. Besorgt versuchen die Bewohner, herauszufinden von wo das Wasser kommt. Schließlich machen sie vor der Tür zu Ludmilla und Sascha Spesiwtsews Wohnung halt. Allerdings wird ihnen dort auch nach mehrmaligem Klingeln die Tür nicht geöffnet. So beschließen die Mieter den Hausmeister zu verständigen, da immer mehr Wasser aus der Wohnung strömt. Da der Hausmeister nichts unternehmen will, weil er seit einigen Monaten schon kein Gehalt mehr bekommen hatte, beschließen die Bewohner einen Installateur zu rufen. Dieser verschafft sich dann gewaltsam Zugang zur Wohnung. Die neugierigste von Allen betritt zu erst die Wohnung. Nach wenigen Sekunden hört man nur noch ihre panischen Rufe: „ Hilfe, Hilfe, hier ist alles voller Leichen“. Ein bestialischer Geruch von geronnenem Blut und verwesten Leichen liegt in der Luft.
Der Bericht der Staatsanwaltschaft über die damals vorgefundene Wohnung der Spesiwtsew:
„Eigentlich war es eine Wohnung wie jede andere in dieser Stadt. Sie vermittelte einen aufgeräumten und wohnlichen Eindruck, wenn man die Diele betrat. Das erste Zimmer auf der rechten Seite war das Wohnzimmer. Zunächst konnte man nichts Verdächtiges in dem Raum ausmachen. Auf dem Sofa lag ein mit einer Decke zugedecktes Mädchen, dessen Gesicht man nicht erkennen konnte. Das nächste Zimmer auf der linken Seite, das wir betraten war wohl ein Schlafzimmer. Es war mit einem Schrank und einem Doppelbett möbliert, und außer den Postern von halbnackten Mädchen, die überall an den Wänden hingen, war nichts Auffälliges zu erkennen. Der Gestank in der Wohnung wurde immer stärker. Wir gingen in die Küche und konnten auch hier zunächst nichts Auffälliges bemerken. Es war ordentlich aufgeräumt, nur auf dem Tisch stand noch das Frühstücksgeschirr, und einige große mit einem Deckel versehene Töpfe standen am Boden. Die roten Flecken im Schlafzimmer und im Korridor bemerken wir zunächst nicht, wegen der vielen aufgehängten Poster. Zuletzt betraten wir das Badezimmer. Hier fanden wir frische Leichenteile in den verschiedenen Verwesungsstadien; in der Wanne lag ein relativ frischer Torso bei dem gerade mit der Zerstückelung begonnen worden war. Von dem dazugehörigen Kopf fehlte jede Spur. Die Kacheln im Bad waren bis zur Decke mit Blut bespritzt. Wir dachten, wir seien in einem kleinen Schlachthaus. Vor der Wanne standen verschlossene Töpfe. Als wir sie öffneten, sahen wir, dass diese mit halb verwesten Organen gefüllt waren. Nun war uns klar, was in dieser Wohnung geschehen sein musste, und wir begannen mit der genaueren Untersuchung der Wohnräume. Zunächst stellten wir fest, das das Mädchen, das auf dem Sofa im Wohnzimmer lag, schwerstverletzt war, aber noch lebte. Das Mädchen war nicht ansprechbar, sie sah uns nur sehr ängstlich an. Ihr Gesicht war mit blauen Flecken übersät und am Kopf waren mehrere große Platzwunden zu sehen. Wir riefen einen Krankenwagen, der das Mädchen dann sofort in die Klink brachte.
Als wir alle Räume genauestens inspizierten, fanden wir: in der Küche standen zwei Kübel mit halb verwesten Resten von menschlichen Organen, in weiteren großen Plastikbehältern mit Deckel befand sich durch den Wolf gedrehtes Fleisch. In der Diele stand ein Hundefressnapf mit einem Rest Frischfleisch. .................
Graf Vlad Tepes

